stories of my life

Sooooo, jetzt mal wieder ein eintrag. Dass ich inzwischen in bundaberg angekommen bin haben wir ja schon geklärt. Hier wäre dann der fehlende teil airlie beach – bundaberg:

Am Montag den 22. bin ich zu krissie und anja ins auto gestiegen und wir sind losgefahren richtung eungella national park um schnabeltiere zu sehen. Als wir angekommen sind haben wir auch gleich eines gesehen, dummerweise war es aber auf der anderen seite des flusses und weil schnabeltiere gar nicht so groß sind (40 bis 50 zentimeter) hat man nicht viel gesehen. Weil aber sonst nix in sicht war haben wir beschlossen zuerst zur, für camping freigegebenen, wiese zu fahren zu kochen, das zelt aufzubauen und dann in der dämmerung nochmal zu schauen. Campingwiese haben wir gefunden, essen war auch bald fertig und zelt stand binnen weniger minuten. Blieben also noch die schnabeltiere… also ab ins auto und runter ins tal zum fluss und (hoffentlich) zu den schnabeltieren. Aber wie der liebe gott so will, haben wir uns zuerst verfahren und auf dem rückweg zur richtigen straße einen platten erlitten. Bis der reifen dann ausgetauscht war, war es leider schon zu spät. „aber“ haben wir uns gedacht „macht ja nix, weil wir stehen einfach morgen um halb5 auf dann sehen wir sie in der morgendämmerung!“ so genial der plan auch war, hatte er doch eine entscheidende lücke: die sonne geht einfach so verdammt früh auf inzwischen und als wir um 4:30 uhr aus unserem zelt/auto gekrochen sind, war die sonne leider schon da. Bis wir dann unten am fluss waren, habend die schnabeltiere wohl schon wieder geschlafen. Zumindest haben wir keine mehr gesehen.

Ein bisschen enttäuscht sind wir dann weitergefahren, sind in rockhampton kurz ausgestiegen, haben beschlossen, dass die stadt zu hässlich ist und sind noch weiter gefahren und haben die nacht auf irgendeinem rastplatz auf halbem weg von rockhampton nach town of 770 verbracht.

Am Mittwoch sind wir dann recht früh in agnes water/town of 1770 angekommen. Die mädels haben recht schnell ebschlossen weiterzufahren, aber weil ich ziemlich viel von den beiden nachbarorten agnes water und 1770 gehört hatte, hab ich beschlossen ein bisschen zu bleiben. Im nachhinein gesehen, eine sehr gute entscheidung! Das hostel war superchillig mit hängematten, großer küche, gemülichem fernsehraum mit vielen dvds, schöner aussenarea zum abhängen, kaffee umsonst (*freu*) und barbeque am Samstag. der ort selber (agnes water) war richtig nett, direkt am meer gelegen. Da man dort nicht direkt über die hauptstraße, die die ganze ostküste runterläuft, hinkommt ist der ort nicht so überlaufen wie die meisten anderen. Wenn keine schulferien sind, sind die einzigen leute hier einheimische und ein paar backpacker. angebote für unternehmungslustige gabs trotzdem jede menge: surfunterricht und boardverleih, motorradtouren (auch für leute ohne führerschein), flüge über das riff mit einem kleinen segelflieger und selbstflugangebot (auch für leute ohne pilotenschein) und kajaktouren zu den abgelegenen stränden der gegend mit guten chancen auf die sichtung von delphinen. Losgelegt hab ich gleich am ersten tag mit der choppa-bike tour. Wie gesagt brauchte man dafür keine führerschein, da es ja eh „wie fahrradfahren“ ist und die maschinen „nur 80 km/h“ fahren. Also sind wir mit 30 leuten und „nur 80 km/h“ für 3 stunden durchs land gecruist. Bei der tour hab ich lustigerweise auch stephie und co. wieder getroffen, die schon einen tag da waren und am nächsten nachts weitergefahren sind.

Am Donnerstag hab ich mir dann einen lang ersehnten traum erfüllt: surfen lernen! Der kurs, der nur umgerechnet 10€ gekostet hat, hat ziemlich viel spass gemacht und am ende des tages konnte ich mich einigermaßen auf dem brett halten. Weil das ganze so gut geklappt hat, hab ich mir am Freitag dann gleich ein brett für den ganzen tag geliehen und den großteil des nachmittags in den wellen verbracht – spass! So hab ich mir 3 gemütliche tage in 1770 (der überbegriff für town of 1770 und agnes water) gemacht, bevor ich dann weiter zum arbeiten nach bundaberg wollte.

Also bin ich am Samstag wieder in den bus gestiegen, um nach „rum city“ zu fahren – der stadt eben wo der landbekannte bundaberg rum herkommt und in der es angeblich so viel arbeit für backpacker gibt, dass jeder sich eine goldene nase verdienen kann, wenn er nur will. In bundaberg angekommen hat sich allerdings schnell ernüchterung breit gemacht: zuerst einmal wurde mir mitgelteilt, dass mein (vorgebuchtes) hostel noch keinen platz für mich hat und wurde deshalb in ein ziemlich versifftes und ebenso teures hostel am stadtrand kutschiert. Somit war mein plan, den tag mit besorgungen machen und waschen zu verbringen leider durchkreuzt und statdessen hab ich mir die leidensgeschichten der anderen backpacker angehört, die alle schwierigkeiten haben, einen guten job zu finden. Kleine lichtblicke waren dann nur, dass das hostel in dem ich ab Sonntag wohnen sollte angeblich die besten jobs vermittelt und dass ich für einen tag umsonst wlan-zugang hatte.

Sonntags wurde ich dann wenigstens wirklich in das andere hostel gefahren, dass zwar auch nicht wirklich im zentrum liegt, dafür aber einen supermarkt in der nähe hat und schön sauber ist. Billig ist zwar auch was anderes, aber hier gibt es wenigstens einen schönen pool und jedes zimmer hat eine eigene küche und ein eigenes bad. Beim check-in wurde ich auch gleich gefragt, ob ich nicht um 13:30 uhr gleich meinen ersten job antreten will, was meine laune erheblich gebessert hat. Der job ist eigentlich auch ganz okay, nur ein bisschen „back-breaking“: wir laufen 4 stunden neben einem traktor durch ein riesiges honigmelonenfeld und legen die reifen melonen auf ein fließband, dass am traktoranhänger befestigt ist und die melonen in große kisten befördert. Der zustandbguter laune allerdings hielt nur so lange an, bis ich realisiert habe, dass die farm nicht nur Sonntag, sondern jeden tag nur 4 stunden arbeitet und dass das hier wohl fast überall so ist. Nachdem ich mich dann 2 tage geärgert und mich ausgiebig mit meinem zimmergenoßen, dem holländer bas, über unsere lage (er hat genau den gleichen job wie ich) unterhalten habe, hab ich beschlossen erstmal weiterzureisen und dann in brisbane wieder arbeit zu suchen. Zumindest hat bas da schnell was gefunden, wo er wenigstens 40 stunden die woche hatte und nicht 28… jetzt machen wir uns hier einfach eine lustige zeit, schließlich können wir von dem geld wenigstens hostel und essen bezahlen und haben dann noch ein bisschen was übrig. Am Sonntag fahr ich dann weiter nach rainbow beach und mach von da einen 3-tägigen ausflug nach fraiser island und eine kanu-tour. Der „dutchman“ wird wohl auch ende dieser oder nächster woche weiterziehen, nur leider nordwärts weshalb wir nicht zusammen reisen können.

Am ende mal noch schnell ein großes danke an alle die fleißig blog lesen und mir kommentare, oder in mein gästebuch schreiben! Freut mich, dass ihr mich nicht vergessen habt.

Ansonsten: einfach ma chill‘n! (ge flo ;-)

Michi

2.11.07 07:38

bisher 8 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sulya (3.11.07 09:22)
tsss...dich zu vergessen, was für vorstellungen hast du eigentlich?? =)
na dann, noch ein gemütliches wochenende bis es bei dir wieder weiter geht!
lg


baubi (4.11.07 06:16)
sowas hoert man doch immer gern =) wie laeuft dein studium?
bin jetzt in rainbow beach, ohne handyempfang aber mit gutem wetter. klingt fair finde ich...


Max (4.11.07 21:16)
Solang du noch nich Manager geworden bist (wovon ich ja noch nix im blog gelesen hab) kanns dir ja auch relativ egal sein ob dein handy mal ne weile kein empfang hat.Aber zum chillen is gutes wetter eben unabdingbar, alles in allem also wirklich ein fairer deal!
greets max


Alu (6.11.07 08:06)
hau rein!


conybo (10.11.07 20:45)
so ist des also mit dem baubi in australien
Ich hoff du kommst auch mal wieder heim :-))


urs (11.11.07 06:25)
hallo michi,
immer super deine berichte zu lesen. warst du schon wieder tauchen? habe die s.s. yongala getaucht. super sache...
wuensche dir eine gute zeit, urs from ch.


Sulya (12.11.07 18:51)
hey michi,
studium läuft ganz gut...bereits erste bestandene prüfung hinter mir und schon an echten beinen&armen geschnippelt. der einzige nachteil ist das viele lernen =(
aber erzähl du doch lieber neuigkeiten von dir!!!
ich bin mir sicher, dass uns alle das mehr interessiert als meine "leichengeschichtchen"
lg suyla


baubi (13.11.07 09:06)
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