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ich hab mich mal erdreistet ein paar bilderchen hochzuladen. sind 2 ordner, einer davon beinhaltet fotos aus perth, die ich eigentlich schon vor 2 wochen hochladen wollte - nur das internet wollte nicht.

der zweite beherbergt 66 fotos von unserem 2 woechigen trip nach broome. eine kleine auswahl aus 2 gb bildern...

wenn irgendwelche fotos nicht angezeigt werden, dann sage man mir bescheid. manchmal geht das mit dem hochladen net so gut...

der reisebericht ist in der mache und kommt definitiv bevor ich mich in den flieger nach melbourne setze. 

3 Kommentare 2.4.08 08:30, kommentieren

der finale roadtrip

hier ist also die ellenlange geschichte, von mir und chris geschrieben und von susi noch nicht abgesegnet, aber trotzdem gut

Eigentlich wollten wir ja um 11 uhr losfahren. Jedoch umringt von unserer deutschen gruppe fiel der abschied schwer und die abfahrt wurde, mehr oder weniger freiwillig, auf 12 uhr verschoben. „wir“ das sind übrigens 3 total verschiedene typen aus 3 total verschiedenen ecken unseres schönen deutschlands. Michi, auch curly genannt, aus dem sonnigen münchen, chris aus dem, von horst schlemmer geprägten, grevenbroich und susi unser täubchen aus dem, in australien allseits bekannten, erfurt (eigentlich ja vieslbach, aber&hellip. Letztendlich haben wir es dann um 1 geschafft, das hostel in richtung bottleshop und supermarkt zu verlassen. Weil wir uns nach 2 monaten in perth immer noch nicht auskannten, fuhren wir mit unserem frisch gemieteten wicked camper zum einzigen uns bekannten supermarkt, der natürlich in entgegengesetzter richtung unseres eigentlichen zieles lag (eigentlich hatten wir kein konkretes ziel, aber nach norden wollten wir eigentlich schon). Obwohl wir eigentlich schon eingekauft hatten, eigentlich nur ein paar kleinigkeiten besorgen wollten und eigentlich ja schon seit 2 stunden unterwegs waren schafften wir es trotzdem nochmal eineinhalb stunden im shoppingcenter zu verbringen (michi hatte seinen ausweis vergessen und chris und susi kriegen auch mit keinen alkohol&hellip. Anyway! Nach einem kleinen, aber zünftigen, verfahrer und anschließendem kartenkauf waren wir dann um 3 endlich auf der richtigen straße unterwegs und um 5 auch schon in cervantes. Nach kurzer verschnaufpause am caravanpark, wo mareen und kristin nach ihrem rausschmiss im country pub eingezogen waren, machten wir uns kurz vor sonnenuntergang (der erste) auf in richtung pinnacles (wüste mit ganz vielen tollen steinen). Unsere suche nach dem berühmten felsen in form eines männlichen gliedes blieb jedoch erfolglos. Trotzdem konnten wir der umgebung ein paar erste gute fotos entlocken, woraufhin susi beschloss ihre bilder an die geo zu verkaufen und ihre beiden reisegefährten am gewinn nicht zu beteiligen – ziemlich nett…
Nach erster probeübernachtung im neuen van wurden uns zwei sachen bewusst: schwarz schlafen geht gut, zu dritt im van schlafen geht gar nicht. Auf susis wiederholtes gequängele hin („mit mareen und kristin haben wir immer versetzt geschlafen&ldquo wurden die schlafpositionen im van dahingehend verändert, dass susi  michis fußfetisch befriedigte, indem sie sich umdrehte. Nach dusche im caravenpark gings auf nach geraldton und weil uns nicht bewusst war, dass das die stadt mit dem letzten hungry jacks für dreieinhalbtausend kilometer war griffen wir auf das altbewährte pastaessen zurück und zogen uns zum sonnenuntergang gucken (der zweite) zum windsurf paradise beach zurück.
Nach zwei nächten im van hatten sich die beiden kleinen schon an die schlafgegebenheiten im van gewöhnt, der fast-zweimetermann allerdings nicht. Gemischt frisch und voller tatendrang gings ab nach kalbarri, vorbei an pinken seen und dem  wenig spektakulären, aber im lonely planet vielgepriesenen mushroom rock. Nach kurzer dusche und sonenuntergang (der dritte) schlugen wir unser nachtlager auf dem parkplatz des örtlichen tennisplatzes, wo wir von einem schild mit der aufschrift „visitors welcome“ förmlich dazu genötigt wurden dort zu schlafen.
Der verfrühte osterhase (böse zungen behaupten auch es sei michis verplantheit gewesen) machte uns am nächsten morgen zu schaffen, als wir susis rucksack nicht mehr finden konnten. Weil der osterhase oder wer auch immer den, wahrscheinlich am abend zuvor draußen liegengelassenen, rucksack genommen hatte diesen nicht an der stelle, wo wir ihn „verloren“ hatten belassen hatte mussten wir mit quietschenden reifen die polizeistation aufsuchen. Wie aber jedes kind weiss sind australische polizeistationen am Dienstag um 9:30 uhr geschlossen – warum auch immer… (knoppers?) Nachdem wir den ranger darüber aufgeklärt hatten, was vorgefallen war, klärte dieser uns darüber auf, dass wir (was wir natürlich wussten) illegal auf dem parkplatz geschlafen hatten. blöd eigentlich, dass er in dieser nacht dort nicht vorbeigekommen war. Nach langem hin und her fuhren wir zum tatort zurück um die fährte des langfingers  äh –ohres aufzunehmen. Dank michis großer spürnase ward der verlorengeglaubte gegenstand binnen kürzester zeit ausfindig gemacht. Zur überraschung, um nicht gar zu sagen erleichterung, aller war der rucksack nicht durchwühlt ins gebüsch geworfen, sondern mit vollem inhalt und scheinbar ungeöffnet auf die straße gelegt worden. Den hallo-wach-effekt dieser kleinen aktion nutzend, stürzten wir uns wenige zeit später auf susis drängen hin („der loop soll so gut sein“ „ganz berühmt“ „von vielen empfohlen&ldquo in unser erstes wildnissabenteuer. Anfangs wunderten wir uns noch, warum uns nach den anfänglichen 300 metern des insgesamt 8 kilometer langen wanderweges, die zur starattraktion des parks, dem nature window, führten keine leute mehr begegneten. Nach 3 stunden wanderung und gegangenem ein drittel der strecke wurde uns langsam bewusst warum: der loop war scheiße. Vielleicht lagen aber auch die tatsachen dass wir die einzigen waren, sowie dass wir den loop scheiße fanden daran, dass wir die wanderung in der prallen mittagshitze in angriff genommen hatten. zu unserer verteidigung muss man aber auch sagen, dass wir auf unserer reise keine anderen backpacker getroffen haben, die den walk überhaupt gemacht hatten. bei unserer weiterfahrt zum nächstgelegenen roadhouse, wo wir zu nächtigen gedachten begegneten uns insgesamt vielleicht 10 autos, was eigentlich auch nicht weiter verwunderlich ist. Allerdings schafften wir es, durch gekonntes stop and go gefahre (chris: „ziege! Ziege! Ziege! Halt mal an, ich will fotos machen!&ldquo insgesamt 3-mal dasselbe auto mit unserem alten wicked zu überholen. Am Roadhouse angekommen lernten wir an diesem abend noch die insassen des 3 mal überholten autos kennen und natürlich waren diese 4 deutsche. Nach feuchtfröhlichem abendlichen beisammensitzen beschlossen wir kurzerhand am nächsten tag mit keyhan, andrea, dem chris und der chris nach mokey mia zu fahren (kommentar von der chris: „aber rast nicht wieder so, sonst kommen wir nicht mit!&ldquo. der sonnenuntergang (der vierte) war übrigens ganz fein.
Nachdem der wecker uns frühmorgens geweckt hatte gings mit frühstück im auto und den andren im schlepptau auf nach monkey mia zur delphinfütterung. Die faulen meeressäuger allerdings lagen mehr gemütlich im wasser und warteten auf futter, als dass sie uns eine tolle show geboten hätten. Lediglich der babydelphin trug mit unbeholfenen schwimmversuchen zu unserer belustigung bei. Der mit spannung erwartete moment der fütterung erreichte für susi seinen höhepunkt, als ihr von einem alten wärter dazu angeboten wurde einem der delphine einen fisch zu geben. Für chris und michi war der höhepunkt der fütterung, dass der delphin keinen bock auf fisch hatte und sich vehement weigerte susis fisch zu fressen. Den rest des tages machten wir uns einen lenz indem wir den nachmittag in den facilities des teuren luxusresorts verbrachten. Chillen am und im pool oder auch mal wieder eine gute dusche aus der auch warmes wasser kommt und die nicht eine ordinäre stranddusche ist. Abends schlugen wir unser nachtlager an einem wahren secret spot, nahe des must see strandes shell beach, auf. Als wir aus dem auto stiegen um den vermeintlichen kieselstrand zu erkunden stellten wir fest, dass der boden nicht mit steinchen sondern mit muscheln bedeckt war. War natürlich auch wieder ein ganz toller sonnenuntergang mit geo-potential. Die laune verdarb uns dann nur der vermeintliche backpackermörder, der spät nachts mit seinem auto fünfzig meter von uns entfernt parkte. Michi, der eigentlich das auto im auge behalten sollte, war schliesslich der erste der einschlief, weil er sich wenig von chris‘ horrorgeschichten einschüchtern ließ – ganz im gegensatz zu frau günther.
Am nächsten morgen war der backpackermörder schon weg und irgendwie waren wir alle noch da – nochmal glück gehabt! Wer uns allerdings nicht verschonte waren die fliegen und deshalb wurde das frühstück wieder ins auto verlegt. Der wahre shell beach entpuppte sich als schlechter abklatsch unseres geheimstrandes. Muscheln waren natürlich in massen vorhanden, aber die meisten durch touristenhorden zerstört und alle schönen geklaut. Nächster halt auf unserer reise war carnarvon, der aufenthaltsort unserer alten fischerfreunde krabbe und co. In carnarvon angekommen wurden kurz paulo, lukas, marlon und krabbe (ehemals fabian) begrüßt und dann begaben wir uns zum hostel um dort zu duschen. Weil wir natürlich kein geld dafür bezahlt hatten wurden wir dann auch kurz vor den duschen von der putzfrau abgefangen und hinausbefördert. Ohne dusche wurde sich dann zunächst um einen schlafplatz gekümmert, was aufgrund des hohen polizeiaufgebotes schwieriger als gedacht war. Mit der dreistigkeit eines jungen backpackers gewappnet beschlossen wir dann bei einer familie zu klingeln, auf deren vorgarten schon ein wohnwagen stand. Obwohl das haus keine klingel hatte, schafften wir es trotzdem irgendwie die aufmerksamkeit der hausbesitzerin zu gewinnen und sie von unserer genialen idee unseren camper in ihrem vorgarten zu parken zu überzeugen. Geduscht wurde wieder am strand und dann gings mit dem guten bundyrum auf eine alte eisenbahnbrücke die uns als location für unsere kleine wiedersehensfeier diente.
Schweißgebadet erwachten wir am nächsten tag zu nicht allzu früher stunde und machten uns auf zum supermarkt um vorräte für michis geburtstag und die nächste woche zu kaufen. Allerdings schlug uns das backpackerleben an diesem tag wieder einmal ein schnippchen indem es uns aus heiterem himmel den karfreitag in den weg legte. Alles ausser tankstellen hatte geschlossen. Auf dem weg nach norden machten wir dann einen „kleinen“ 80km abstecher zu den lobgepriesenen blowholes, die an diesem tag aber leider auch dem fasten fröhnten und uns im stich ließen. Weiter gings nach coral bay, wo wir unsere 4 monkey mia begleiter zufällig wieder trafen. Eigentlich hätten die schon in exmouth seien wollen, aber der motor hatte 15km vor coral bay keine lust mehr und entsschloss sich aus unlust zu platzen. Dummerweise hatte michi am nächsten tag geburtstag und so wurde die partygesellschaft um 4 gäste erweitert. Der abend endete mit einem ausgelassenen nachtbad am schönen paradise beach.
Gut verkatert wurde am nächsten mittag die kindergeburtstagskiste hervorgeholt und einem völlig begeisterten geburtstagskind präsentiert. Gespickt mit partyhüten, tröten, dinosauriern, wasserpistolen und flummis trug sie den ganzen tag zur allgemeinen erheiterung bei. Natürlich wurde auch das nur 100 meter vom strand entfernte ningaloo reef erkundet und am schluss konnte man die sichtung eines rochens und eines nicht allzu kleinen haies verbuchen. Abgerundet wurde der geburtstag mit einem deftigen backpackeressen im stile von reis mit baked beans, thunfisch, tomatensoße und gemüse abgeschmeckt mit ketchup. Aufgrund, der von der kindergeburtstagskiste gesponserten tischdekoration, durfte man diesen abend auch wieder als eins unserer highlights unserer fahrt verbuchen.das einzig traurige an coral bay war, dass es dort keine besonders guten sonnenuntergänge gab und daraufhin aus trotz einfach allgemein keine bilder von strand und umgebung gemacht wurden.
Unser 9. tag war, als logische konsequenz auf unseren chilltag, ein reiner fahrtag an dem wir die 700km zum karijini national park zurücklegten. Die perfekte planung, die mit einer späten ankunft bei sonnenlicht endete wurde von örtlichen minen- oder schienenarbeitern oder kühen über den haufen geworden, als ein kilometerlanger zug für circa eineinhalb stunden die fahrbahn blockierte. Der sonnenuntergang war mit zug als motiv aber gar lieblich. Geschlafen wurde dafür umsonst, weil bei unserer ankunft schon kein ranger mehr am start war.
Am nächsten tag wurde carpe diem betrieben und wir machten uns früh auf in richtung fortescue falls, wo wir uns dann auch lange mit baden, klettern und fotografieren beschäftigten. Nächster stop waren die circular pools die nicht weniger spektakulär waren. Über abenteuerliche sandpisten fuhren wir weiter zur eigentlichen hauptattraktion des parks, dem mt. Oxer. Damit jetzt kein falscher eindruck entsteht: wir sind da natürlich nicht hochgelatscht, sondern in australischer manier hingefahren, wie auch zu allen anderen plätzen im park. Auf der fahrt zum nächsten rastplatz entlang der straße nach port hedland bot sich durch eine gewaltige szenerie noch eine augenschmauß der extraklasse. Der sonnenuntergang beim roadhouse erreichte auf der schönheitsskala nur magere 3 bilder…
Der nächste Tag begann mit einer kleinen Überraschung. Das Wetter war zum ersten mal nicht perfekt, um nicht gar zu sagen schlecht was aber nicht heißen soll, dass man nicht trotzdem bei über 30 grad und hoher luftfeuchtigkeit heftigen schweißausbrüchen zum opfer fiel. Von der schwüle erdrückt schleppten wir uns im nächsten ort, port hedland, in den klimatisierten woolworths. Der depressive effekt mit dem uns die graue mienenstadt anfänglich begrüßt hatte wurde durch das schumrige licht im supermarkt und die herumlungernden aborigenes noch verstärkt und so kürten wir port hedland sofort zur häßlichsten stadt der westküste und zur no go zone für freudige gemüter. Eilig flüchteten wir zurück auf den highway und zum 80 mile beach, der – hey surprise – 80 meilen lang ist und insgesamt 3 zufahrten und 3 campingplätze hat. Auf dem campingplatz ward schnell ein plätzchen ausfindig gemacht und das abendessen serviert und beim essen bot sich uns ein lustiges schauspiel als ein 8 jähriger australier, nur in unterhose bekleidet, seinem bruder hinterherrannte und dabei kontinuierlich schrie „give me my clothes back!“ Das spektakel erreichte seinen höhepunkt als ein durch chris angeregter tausch (unterhose gegen t-shirt und hose) platzte und der kleine nunmehr ganz ohne kleidung seinen bruder jagte.
Höhepunkt unseres darauffolgenden großen chillout-tages, an dem wir einfach nur das nicht-fahren-müssen und den schönen strand und ruhigen campingplatz genoßen war, als ein australischer rutenschmeißer am strand einen kleinen hai aus dem wasser zog und ihn auf brutalste weise mit seinem fischermesser erdolchte, in einzelteile zerlegte und in die kühltruhe packte. Auch die kleinen jungens und ihre noch kleinere schwester trugen wieder zur allgemeinen heiterkeit bei.
Als chris am nächsten morgen aus der puffsauna kroch erwartete ihn unser kleiner 8 jähriger freund schon und begrüßte ihn mit einem freudigen: „can you chuck my brother in the bin?“. Zu deutsch: „kannst du meinen bruder in die mülltonne stecken?“ Chris lehnte dankend ab, erzählte ihm dafür aber eine fatale fantasiegeschichte, die dazu führte dass der junge mann fest davon ausging, dass wenn man michi an der geheimen stelle kitzelte in diesem der hulk erwachte. Kurzerhand wurde der kleine keck vom fast-2-meter-mann auf einen baum verfrachtet. Zum abschied rüsteten wir die 3 kleinen frechdachse mit den überbleibseln unserer lustigen partybox aus und vor allem die wasserpistolen fanden großen anklang – auch beim vater. Schweren herzens machten wir uns auf in richtung broome, wo wir rechtzeitig zum, endlich mal wieder, supertollen und mit sonnenunterganswölkchen versehenen sonnenuntergang am cable beach aufschlugen.

Was bleibt zu sagen? Den rotbraunen wicked haben wir wieder sauber genug gekriegt um ohne beanstandung unser deposit wiederzuerlangen. Michi und chris haben von susi so einiges über sonnenuntergänge gelernt. Susi hat sich mit ihren 2 chaoten wacker geschlagen und sie fast ein bisschen erzogen und irgendwie hoffentlich auch ein bisschen liebgewonnen. Wir haben fast 2gb bilder, davon bestimmt 1gb von sonnenuntergängen. An der westküste gibt’s eindeutig zu viele fliegen. Und zu guter letzt: es ist ja so heiß und schwül hier, aber: guad war's!

soviel dazu! mit einem lachenden und einem weinenden auge werde ich heute in den flieger setzen um wieder mal nach melbourne zu fliegen (das dritte mal). dort erwarten mich eiskalte 17 grad, aber ich freu mich schon drauf! thailand wird heiss genug... seltsames gefuehl zu wissen, dass ich dieses land (irgendwie eine zweite heimat) nach nunmehr fast 8 monaten wieder in richtung zuhause verlasse, aber ich weiss ja: ich komme wieder! meine letzten abend in australien muss ich natuerlich auch nicht alleine verbringen, meine tully-bekanntschaften reichen einfach zu weit und so werde ich in melbourne auch schon erwartet und weil morgen samstag is wirds sicher auch nochmal ganz lustig. chris arbeitet jetzt uebrigens bei mcdonalds

ich meld mich (wahrscheinlich) aus melbourne und wenn nicht dann aus der khao san road in bangkok!

keep it real

1 Kommentar 4.4.08 06:31, kommentieren

no worries

da bin ich wieder: zum vierten mal treffe ich also in der hauptstadt victorias ein, zum dritten mal mit dem flugzeug und zum dritten mal ist es kalt. allerdings finde ich die angeblichen 17 grad echt angenehm - nicht-dauerschwitzen ist irgendwie auch was schoenes. nach einigen turbulenzen habe ich heute morgen mein zwischenziel erreicht. beim check-in in broome war ich mir ja nicht sicher, ob meine tasche nicht ein wenig zu schwer sei, aber der gute mann vom qantas check-in hat sie mir anstandslos abgenommen. bei der ankunft in perth habe ich dank einer frei zur verfuegung stehenden wage herausgefunden, dass ich 25kg am start habe. naechste huerde also tiger airways check-in, weil ich die fluege separat gebucht hatte. wie ich dann feststellen durfte erlaubt tiger nur 15kg gepaeck und ich wurde freundlich aber bestimmt dazu aufgefordert, entweder 33$/kg zuzuzahlen oder auszupacken. leider war ich mit meinen letzten 88,65$ vom gepluenderten australischen konto in broome gestartet und hatte auch keine kreditkarten - die erwarteten mich in melbourne. abgesehen davon haette ich auch keine 330$ uebrig gehabt fuer so nen bloedsinn... also wurde noch ca. 1kg ins, ohnehin ueberfuellte, handgepaeck gestopft und dann wurde ausgemistet: aussie lonely planet, handtuecher, t-shirts, buecher, duschgel, ja sogar ueberzaehlige einwegrasierer und batterien mussten dran glauben - alles in die tonne. ausserdem hab ich mich schoen kuschelig angezogen und meine hosentaschen vollgestopft. beim erneuten versuch die ernuechterung: immer noch 17kg, immer noch 2 zu viel und irgendwie war langsam schluss mit lustig - ich hab doch nur noch 5 tshirts und 9 unterhosen zefix! weil ich aber so traurig schauen kann (oder weil der check-in offiziell schon seit 10 minuten
 vorbei war und hinter mir nochmal 20 leute, davon aproximativ 10 mit uebergewicht, standen) wurde mir ein zweites handgepaeck zugestanden und ich konnte mein gepaeck auf bemerkenswerte 16kg abspecken und das war dann endlich genug - sieg! naja partiell jedenfalls...

mit meinem mageren backpack bin ich dann heut mal wieder ins international backpackers eingezogen und bei meinem ersten spaziergang zum supermarkt ist mir doch glatt der gute hajo aus tully ueber den weg gelaufen - war ja irgendwie klar... sonst bin ich heut nach nur 2 stunden schlaf im flieger den ganzen tag wie ein ire auf lsd (aufmerksame leser horchen auf bei diesem vergleich!)  durch die gegend gelatscht und hab die letzten dinge erledigt, z.b. steuererklaerung machen. sonst hab ich noch fusspilz bekommen und durfte meine neue kreditkarte gleich auch noch bei der apotheke testen. sie funktioniert... jetzt wird von mir noch erwartet, dass ich ein paar bierchen auf gute alte zeiten trinken gehe und weil jetzt eh schon alles egal is werd ich mal schauen wo ich heut noch lande. kann ja in bangkok genug schlafen...

mag sich jetzt vielleicht nicht so anhoeren aber mir gehts echt ganz gut eigentlich und nachdem ich mich jetzt mal die eine oder andere minute mit meinem thai-reisefuehrer beschaeftigt hab freu ich mich schon ziemlich krass drauf. dadurch dass ich eigentlich immer beschaeftigt war hatte ich auch gar keine zeit dazu mal ne runde sentimental zu werden weil ich dieses schoene land bald verlassen muss.

eigentlich muesste ich jetzt ein fazit ziehen, aber das mach ich dann mal im wacheren zustand wenn ich lebendig und mit mehr als 15kg gepaeck daheim angelangt bin... ich freu mich uebrigens schon auf daheim, falls ich das noch nicht erwaehnt haben sollte (da gibts keinen fusspilz!)

also dann: auf ins land des laechelns und ein letztes mal noch: aussie, aussie, aussie - oi, oi ,oi!

3 Kommentare 5.4.08 08:05, kommentieren

bangkok

alter schwede, hier is was los! so viele leute und so viele geschaefte und so viel gutes essen und so wenig zeit.

bin gestern nacht um kurz nach 10 gelandet (im flug 3 filme geschaut und 2 mal gefuettert worden), dann durch die immigration, gepaeck abholen und dann auf zum ersten geldautomaten meine ersten baht in empfang nehmen. auf dem weg zum busterminal wurde ich dann schon von 3 taxifahrern gefragt wo ich hin will und darauf hingewiesen, dass der bus leider nicht mehr faehrt. alle 3 boten mir eine fahrt ins stadtzentrum fuer aberwitzige 3 euro an. aufgrund meiner minimalen vorbereitung auf diesen trip wusste ich aber, dass die typen alle von irgendwelchen kaschemmen dafuer bezahlt werden, ihnen potentielle kunden vor die haustuer zu liefern. da nehm ich lieber den bus fuer den gleichen preis und such mir mein loch selber aus. der bus ging natuerlich noch und 5 minuten nach abfahrt hatte ich auch schon einen platz zum schlafen gefunden. einfach andere backpacker anlabern hilft irgendwie immer... bin also mit einem englaender mit und hab ins gleiche guesthouse eingecheckt wie er. is billig und so siehts auch aus, aber das essen is gut und daheim bin ich eh nie. nach dem einchecken gings gleich raus auf die strasse und ab in die khao san road (20meter vom guesthouse). am ersten eck ein bier gekauft und einen ersten spaziergang auf und ab die beruehmte backpackerstrasse. obwohl es schon 1 uhr nachts war trieben sich auf dieser einen strasse meiner meinung mehr leute rum als um diese zeit in ganz melbourne und die t-shirt und esensverkaeufer waren auch noch am start.

heute morgen wurde ich durch die hitze geweckt und nach einem ersten thailaendischen fruehstueck im guesthouse zog ich aus um eine touristeninfo zu suchen. auf dem weg dahin gabelte ich einen, ratlos vor einem stadtplan stehenden, kanadier auf und nachdem wir gemeinsam einen taxifahrer abgewimmelt hatten beschlossen wir einfach ein bisschen zusammen duch die gegend zu latschen. die touristeninformation war wenig hilfreich und deshalb zogen wir ohne bestimmtes ziel weiter. irgendwann trennten wir uns weil ich ein einigermassen serioes aussehndes reisebuero gefunden hatte und er sich mit einer freundin treffen wollte. eigentlich wollte ich mich im reisebuero nur erkundigen was ich so machen koennte, aber die frau hat mir nach ein paar stichwoertern einen vollen individuellen 17 tage plan zusammengestellt. weil das irgendwie dann auch genau das war was ich wollte hab ich zugeschlagen und jetzt ist der rest meiner reise durchgeplant und ich muss mich um nix mehr kuemmern - genau mein ding =) danach hab ich dann ein bisschen im reisefuehrer gelesen, wo ich jetzt eigentlich so hinfahr und dann meinen morgigen sightseeingtag in bangkok geplant und mir eine wundervolle leinenstoffhose und -hemd gekauft um einlass in die tempel zu erlangen. man freue sich auf das foto xD

insgesamt bin ich heut glaub ich schon 10 mal die khao san road in die eine oder andere richtung gelaufen und ich koennte das noch den rest der nacht machen bis ich umfalle, aber je oefter ich durchgehe desto hoeher wird die chance dass ich was kaufe. jetzt geh ich noch fein essen und dann schau ich mal wies weitergeht.

jetzt noch zu meinem plan: ich bin bis zum 9.4. abends hier, fahr dann mim uebernachtbus nach chiang mai und mach von dort eine dreitaegige trekkingtour durch den dschungel. dann bin ich zum thailaendischen neuen jahr ein paar tage wieder in chiang mai und am 17.4. wieder in bangkok und sitz am selben abend auch schon wieder im uebernachtbus nach sueden um von da irgendwo die faehre nach ko samui zu nehmen. puenktlich zur vollmondparty am 20.4. fahr ich nach ko phangan rueber und bleib da bis zu meiner rueckfahrt nach bangkok am 23.4. da hab ich dann einen tag zum einkaufen und schluss.

ich weiss dass der bericht ziemlich verwirrend is, aber ich bin selber noch ein bisschen verwirrt von dieser stadt. is mir zu gross...

achja neue nummer: 0066/867764225

ihr hoert von mir!

5 Kommentare 7.4.08 15:06, kommentieren

chiang mai

heyho!

ich habs mal wieder ins internet geschafft und will nur schnell ein lebenszeichen von mir geben.

ich bin seit ein paar tagen in chiang mai und war vom 11. bis zum 13. im dschungel unterwegs. die trekking-tour war wahnsinnig geil. ich bin mit meiner genialen gruppe (kanada, england, japan, korea + tourguide aus thailand) jeden tag ca. 4 stunden gewandert, dabei einmal mit kanada verloren gegangen und erst kurz vor sonnenuntergang wieder zurueckgefunden. ich hab selbstgebrannten reiswhiskey getrunken, unter wasserfaellen geduscht und meine eigenen fische und froesche fuers abendessen gejagt und gegrillt. dazu hab ich ein bisschen thai gelernt und mein englisch is irgendwie auch besser geworden ;-) ansonsten bin ich noch eine stunde auf einem elefanten durch den regenwald geritten und bin auf einem bambusfloss, mit einem bambusstecken als ruder bewaffnet, einen fluss runtergetrieben. am 13. gingen dann hier die neujahrsfeierlichkeiten los. das heisst konkret, dass ueberall in der stadt temporaere wasserpumpen installiert werden, die kontinuierlich wasser aus dem fluss pumpen und tausende, mit eimern und wasserpistolen bewaffnete, thais und touristen mit munition versorgen. eine stadt, ca. 300000 menschen, eine einzige grosse wasserschlacht! buehnen mit live dj's, essensstaende und noch mehr wasser. ich glaub man kann songkran (thai new year) schwer erklaeren, man muss einfach erleben wie aus dieser stadt fuer ein paar tage der gluecklichste ort der welt wird. das ganze macht natuerlich nur spass wenn man ein paar freunde dabei hat, also sind wir gestern mit einer grossen internationalen gruppe aus dem guesthouse losgezogen und haben uns 3 stunden lang in die schlacht gestuerzt um dann bei gutem thai essen und gutem thai bier am markt in der abendsonne zu trocknen.

jetzt bin ich noch zwei tage hier und dann gehts nach ko samui wo ich 2 tage fuer mich selbst urlaub mache um dann nach ko phangan zu fahren, wo ich ein paar von meinen leuten wiedertreffe um auf der groessten strandparty der welt die sau rauszulassen.

bin ja gespannt wies wird, jetzt aber erstmal zurueck zum guesthouse, wasserpistole auffuellen und ab auf die strasse.

peace 

1 Kommentar 15.4.08 05:57, kommentieren

einmal noch - nur so zum spass

ich hasse diese stadt immer noch... in ca. 24 stunden werde ich die city dann aber eh in richtung flughafen verlassen - gott sei dank!

angekommen bin ich heut frueh um 6 nach einem 16 stuendigen boots- und bustrip von koh phangan. die inseln warn der hammer, nur hat natuerlich wieder nix geklappt wie geplant. gechillt hab ich mal ungefaehr gar net weil ich wieder so viele leute kennen gelernt und wieder getroffen hab, dass eigentlich immer was los war. macht ja nix, chill ich halt daheim... auf dem weg nach koh samui hab ich 4 londonerinnen kennen gelernt. 3 sind zusammen gereist und eine is mit dem derbsten blauen auge aller zeiten vor ihrem freund geflohen der ihr eine mit dem guertel verpasst hat. im resort haben wir dann 2 aussies kennen gelernt (warum kriege ich jetzt, wo ich australien verlassen habe, eine einladung in je ein riesengrosses privatanwesen in brisbane oder byron bay?). ende der geschichte waren dann 2 gute abende in chaweng, einem ort noerdlich unseres resorts. am 20ten sind wir alle 7 nach koh phangan ruebergefahren wo ich kevin und nikki (london), megan und meghan (kanada) und meine 3 lieblingsamerikanerinnen (o.c. baby) wiedergetroffen habe. auf der abendlichen party haben sich dann den ganzen abend ueber alle verloren und wiedergefunden, die meiste zeit hab ich mit kevin, nikki und mellinda damit verbracht leute zu beobachten. geschaetzte 80% der partygaenger hatten sich mit illegalen drogen versorgt und ziemlich sichere 100% waren betrunken, was zu einem einzigartigen schauspiel fuert, insbesondere wenn man bedenkt dass das ganze an einem, mit technomusik beschallten, strand stattfindet und in etwa 10.000 leute anwesend sind. die tage darauf hab ich zumeist auf einem gemieteten roller oder im wasser verbracht. scootern und schnorcheln!

die fotos hab ich mir selber noch net so genau angeschaut und auf viele muss ich noch warten - war mal wieder zu faul ;-)

jetzt ne massage, abendessen, frueh schlafen. soweit der plan... ;-)

man sieht sich in real und farbe und so am samstag! 

4 Kommentare 24.4.08 13:00, kommentieren


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