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heaven...

...ist tully ja nicht gerade, schon gar nicht wenn man arbeiten muss, aber die woche war deutlich besser als die ersten paar, denn: ich durfte raus! die tatsache, dass wir fast jeden tag was anderes gemacht haben hat die zeit echt vorbeirasen lassen. zuerst haben wir die arbeit von letzter woche fertig gemacht: wurzeln spalten und planting, dann haben wir (in der prallen sonne) die wasseranlagen auf das feld gelegt und als wir endlich fertig waren durften wir 2 tage mit macheten die niedrig wachsenden und runterhaengenen blaetter von den baeumen schlagen (deleafing) und hin und wieder ein paar bananenbaeume faellen *spass* am freitag war dann auf unserer farm keine produktion mehr und wir sind alle raus aufs feld und haben saemtliche baeume die stauden hatten mit schnueren an andere baeume gebunden (stringing). in weiser vorraussicht hab ich meine kamera dabeigehabt und wir haben uns einen lustigen tag mit fotos und videos gemacht, weil freitags wird ja eh nicht mehr hart bis gar nicht gearbeitet...

ausserhalb der arbeit haben wir unter der woche 2 deutsche maedels kennen gelernt die mahagonibaeume pflanzen (treeplanting) und permanent leute suchen. und da ja eines der dinge die ein mann in seinem leben mal tun muss angeblich "einen baum pflanzen" ist und es sicher nicht schadet, ein bisschen ueber durchschnitt zu sein hat sich der michi gedacht "warum nicht das wochenende durcharbeiten, in tully gibts eh nix ausser arbeit?" also hab ich mir die nummer von ihrem chef geben lassen und mir 2 tage harte arbeit eingebrockt. aufgestanden bin ich dann um 3:15 uhr und um 5 waren wir am baumsammelplatz. da haben wir 2 anhaenger mit baeumchen vollgeladen, uns mit rucksackartigen gepaeckstuecken und spaten ausgestattet und sind weiter zum feld gefahren. der job ist eigentlich simpel: man schnallt sich seinen gurt um, befestigt links und rechts jeweils 4 paletten mit kleinen bauemen, laeuft los, sticht mit dem spaten alle 2 meter in die erde, wackelt einmal vor einmal zurueck, legt das baeumchen auf den spaten und waehrend man den spaten rauszieht steckt man den baum rein. feststampfen - fertig! so laeuft man dann 5-7 stunden in der prallen sonne uebers feld und versucht so viele baeume wie moeglich zu pflanzen und so wenig pausen wie moeglich zu machen, weil man pro baum bezahlt wird. wenn einem die baeume ausgehen bruellt man einfach "trees!" ueber das ganze feld und der chef kommt mit einem baumbeladenen quad angeheizt, reisst einem die leeren behaelter vom gurt und steckt neue an. samstag war alles noch ein bisschen ungewohnt aber man kommt schnell rein und irgendwann kommt man ganz zuegig voran - sofern man genug kondition und hitzeresistenz hat und der boden nicht hart wie stein oder mit stachelewaehrten bueschen bewachsen ist. trotzdem war der samstag recht lohnend und am sonntag sind wir auch gut vorrangekommen. nach 4 stunden hat unser chef (henry, 30 jahre, blonde dreadlocks, maechtige statur, viele tatoos und immer gut drauf) dann beschlossen, dass es einfach zu heiss ist und uns mitgeteilt wir fahren jetzt zum supermarkt, kaufen bier und essen und fahren dann zum alligators nest (ein badesee) und wer dann nachher noch lust hat kann wieder mit ihm aufs feld fahren. fazit: am see gechillt mit freibier, eis und nuessen und chips umsonst und am abend nochmal fuer 2 stunden gas gegeben und maechtig kohle gemacht. richtig gut! am ende hatte ich ca. 4500 mahagonibaeume gepflanzt - wer so viel gutes tut sollte doch einen freifahrtsschein in den himmel bekommen oder? chris meinte auf jeden fall "ja und free drinks, free food, free girls!" pearly gates all inclusive quasi!

ab montag wieder business as usual sollte man meinen, aber nein: ich durfte endlich mal humpen. sprich ich wurde einem cutter zugeteilt, der den baum anschneidet, damit ich die staude packen, den baum umbiegen und mir die bananen auf die schulter legen kann. dann schneidet der cutter die verbindung von baum zu staude und ich latsch mit dem teil zum anhaenger und lad sie ab. hoert sich vielleicht nicht so spassig an, ist es auch eigentlich nicht wenn man bedenkt, dass eine staude bis zu 70 kilo wiegt und man in einer schicht an die 100 stauden schleppt. aber die leute mit denen man arbeitet (darunter 3 aborigenes) sind einfach supercool drauf. an einem trailer (anhaenger) arbeiten immer so 2 bis 3 humperteams bestehend aus einem cutter und ein bis zwei humpern. jeder trailer muss aber auch bewegt werden, also duerfen die humper abwechseln traktor fahren, was wiederrum spass und in der sonne chillen bedeutet - bezahlt versteht sich! sonst kann man mit macheten und bananenbaeumen eine menge spass haben. kleine baeume werden zum beispiel abgschnitten und so gegen die machete geschlagen, dass kleine teile davon mit einem affenzahn durch die luft segeln - die ideale schusswaffe fuer cutter, die schon jahrelang im dienst sind und verdammt gut zielen koennen. so bewegt man sich schleppend und krieg-spielend durch die plantage, darf alle 4 oder 5 trailer mal traktor fahren und schon ist der tag rum. als kleines extra kann man dann am dienstag noch seine kamera mitnehmen und videos und fotos machen die man dann in townsville hochladen kann ;-). einfach chillig!

sonst is logischerweise wenig passiert, da ich jetzt 9 tage durchgearbeitet hab. aber nur noch 3 tage und ich hab meinen erste block arbeit hinter mir und kann endlich wieder raus in die grosse weite welt und dann gibts hoffentlich auch wieder spannenderes zu erzaehlen!

no stress, no worries but peace, love an unity!

6 Kommentare 9.10.07 08:51, kommentieren

Schnitzer, Schlangen und schönes Wetter

Wir haben es geschafft! Wir sind der Arbeiter-/Bauernstadt Tully entkommen ohne dem Wahnsinn anheim zu fallen und weilen jetzt im ca. 300 kilometer weiter südlich gelegenen Townsville.

Naja wenn man ehrlich ist, dann war es gar nicht so schlimm. Das Wetter war eigentlich immer der Hammer und genau genommen war die letzte Woche alles in allem die spannendste und verrückteste meiner bisherigen Reise. Angefangen hat sie ja, wie bereits berichtet, damit dass ich endlich humpen durfte und dabei eigentlich ziemlich viel Gaudi hatte. Der erste Dämpfer für unseren Enthusiasmus war dann am Dienstag als einer unserer Cutter beinahe in eine Typan, eine der giftigsten Schlange der Welt, hineingerannt wäre. Würde dieses, in der Brutsaison (also im Moment) ziemlich aggressive, Viech einen beissen hätte man noch eine halbe Stunde zu leben, außer man hat Gegengift. Auf der Farm gibt’s aber leider kein Gegengift und das nächste Krankenhaus ist in Tully – 40 Minuten weit weg. Ergo: wer gebissen wird kann sich auf der Plantage hinlegen und in Ruhe sterben, weil zum Krankenhaus schafft man‘s eh nicht. Deshalb laufen auch die kräftigsten und härtesten Kerle (wie unser Cutter) schreiend vor diesen Schlagen weg wie kleine Kinder. Die Schlange hat dann zum Glück eingesehen, dass wir mehr und stärker sind und hat sich verzogen und wir haben vorsichtig weitergearbeitet.

Mittwoch wurde ich dann auf die Farm vom Bruder meines Chefs geschickt. Die hatten nämlich zu wenig Arbeiter weil der Chef am Montag aus irgendeiner Laune heraus 4 Leute gefeuert hatte – einer davon war mein Zimmergenosse Flo. Wie man sich denken kann hab ich mich deshalb schon wie ein Schnitzel darauf gefreut für so einen liebreizenden Herren arbeiten zu dürfen der seine Arbeiter nonstop beschimpft und grundlos feuert. War dann aber nicht sooo schlimm, aber auch nur weil ich wieder mal glück hatte. Ich durfte mit einem fest angestellten Australier Wasserschläuche aufs Feld legen. Mag jetzt nicht sooo spannend klingen, vor allen weil das ja nicht mal was neues für mich war, aber was die Arbeit durchaus erträglich gemacht hat war die Tatsache dass wir zum Schläuche-aufs-Feld-rausfahren ein Quadbike gekriegt haben und den ganzen Tag ohne Aufsicht gearbeitet haben. Irgendwie ist die Zeit da draussen echt verflogen und als wir Donnerstag zur Mittagspause fertig waren mussten wir uns leider von unserem Quad verabschieden und zu den Humpern auf die Plantage. Das kleine Detail welches die Cutter auf der alten Farm von denen auf der neuen unterscheidet ist aber leider ein sehr schwerwiegendes: Die neuen Cutter wurden nicht nach Stunden bezahlt sondern nach Trailern (Traktoranhängern) die sie voll kriegen. Deshalb waren die neuen Cutter auch die krassesten Sklaventreiber die ich je gesehen habe. Jeder Humper der mit seinen Stauden auf dem Buckel nicht rennt wie ein irrer wird von seinem Cutter mit Hasstiraden bedacht – wie der Chef so die Cutter also. Damit sich die armen Cutter nicht so sehr über die unfähigen Backpacker ärgern müssen gönnen sie sich alle paar Minuten mal einen Joint und sind dann gegen Mittag einfach zu high um sich gescheit unter Kontrolle haben zu können. Gegen Ende der letzten Schicht kam es dann, wie es kommen musste: Mein Cutter hat beim Bunch abschneiden zu fest und falsch zugeschlagen und den zweiten Humper in meinem Team mit der Machete voll in den Arm gehackt. Die Wunde hat auch durch 4, fest um den Arm geschnürte T-Shirts, noch durchgeblutet wie Sau und war annähernd bis zum Knochen tief. Erik wurde dann am Rand der Plantage blutend und unter Schock stehend alleine abgesetzt um dort auf den Chef zu warten der ihn ins Krankenhaus fahren sollte. Wir sind derweil schon weiter in die nächste Reihe – schließlich ist Zeit ja Geld unsere Cutter… Im laufe des Tages hab ich dann noch erfahren, dass Erik von genau dem selben Cutter schon mal leicht in den Finger geschnitten wurde – und dass der selbe Cutter einem französischen Humper vor ein paar Wochen fast einen Finger abgeschnitten hat. Ich hab mich dann einfach dreisterweise geweigert mit ihm weitertzuarbeiten…

Weil wir ja dann einen Humper weniger hatten musste ich den ganzen Freitag mit den lieben Kollegen raus aufs Feld. Weils aber mein letzter Tag war hab ich mir den Scheiß net lange gefallen lassen und zurückgemault, worauf der Cutter dann meinte: „I’ll take care of U. By the end of the day ure gonna be fucked! You’ll be running back tot he Shed like a little baby.“ Ich hab die Herrausforderung angenommen und mir die nächsten 5 Stunden bei ca. 40 grad in der Sonne den Arsch aufgerissen um ihm zu beweisen, dass ich mehr aushalte als er denkt. Im laufe des Tages haben 4 andere Humper aufgegeben, einer davon hat sich 3 mal übergeben, nur ich und ein anderer Deutscher haben durchgehalten. Die Cutter haben dann immer lachend Statistik geführt, wer in wie vielen Tagen wie viele Humper aufgebraucht hat… In der letzten Schicht sollten wir dann wieder deleafen, also Blätter von Bäumen schlagen, als ein fettes Gewitter aufgezogen ist. Genialerweise hatte einer unserer Cutter (Riki) panische Angst vor Blitzen und wir haben uns erstmal eine halbe Stunde in einem abgelegenen Schuppen vor den Blitzen und dem Chef versteckt. Irgendwann sind wir dann, mitsammt Hund vom Chef, raus und haben losgelegt aber nachdem wir ca. 15 minuten gearbeitet hatten fing Riki an wie blöd zu schreien und flitzte wie von der Tarantel gestochen durch die Plantage richtung Straße. Als ich in die Richtung geschaut hab wo er gerade noch gearbeitet hatte, seh ich den Hund mit einer fetten Typhan kämpfen und den anderen Cutter panisch davonrennen. Paradoxerweise hat Riki bei seinem Spurt zur Straße direkt vor sich einen Blitz gesehen und ist deshalb in die Richtung der Schlagen zurückgelaufen. Als er wieder die Schlagen gesehen hat ist er querfeldein zurück zum Shed gerast – ohne anzuhalte bekifft halt… Der Rest von uns ist dann mit Hund (glücklicherweise ungebissen – der Chef hätte uns umgebracht!) zurück zum Traktor um zurück zum Shed zu fahren. Dummerweise ist uns kurz vor Abfahrt der Hund ausgebüchst und zurück in die Platage gelaufen. Als er ein paar Minuten später angefangen hat zu bellen, sind wir mit dem Traktor wieder in die Plantage reingefahren und haben den Hund gefunden, wie er die eineinhalb Meter lange Schlange in sicherem Abstand umkreist hat, während die Schlange mit aufgerichtetem Kopf immer wieder versucht hat den Hund zu beissen. Der übrig gebliebene Cutter war dann ganz begeister von der Idee, die Schlange zu erledigen. Halt auch bekifft… also sind wir mit Macheten bewaffnet auf die Schlange zu und während der Hund sie in Schach gehalten hat haben wir versucht sie abzuwerfen. Getroffen haben wir sie zwar, aber die Viecher scheinen zäh zu sein. Als dann irgendwann alle Macheten in Reichweite der Schlange lagen musste eine neue Taktik her. Also haben wir, während der Hund die Schlange weiter in Schach gehalten hat den Traktor geholt und sind auf sie drauf gerollt. Als sie sich dann nicht mehr bewegen konnte ist einer von uns vorsichtig hin und hat ihr den Kopf abgehackt. Die nächste halbe Stunde haben wir dann damit verbracht den Hund auf Bisse zu untersuchen, dem Körper der Schlange zuzusehen, wie er ohne Kopf ziemlich kontrolliert aussehende laufbewegungen gemacht hat und den Kopf zu beobachten wie er immer wieder züngelnd ins leere gebissen hat. Irgendwann sind wir dann pitschnass und durchgefroren mit erlegter Schlange im Shed eingelaufen – ziemlich cool ;-)

Abends war dann noch große Party mit großer Verabschiedung von allen die man so kennen gelernt hat und sogar Erik mit Verband am Arm und die ganze Plantingcrew, die am nächsten Tag um 4 aufstehen musste waren am Start.

Samstagmorgen war wieder super Wetter, wie eigentlich die ganzen 4 Wochen und uns hat das Urlaubsfeeling gepackt. Um ca. 4 Uhr nachmittags sind wir dann in Townsville angekommen und haben hier jetzt zu 5. (flo ist auch dabei) ein super appartement-zimmer. Am Wochenende haben wir eigentlich nicht viel gemacht. Ein paar Besorgungen und ein bisschen planen für die nächsten Wochen.

Montag haben wir einen Tagesausflug nach Magnetic Island gemacht. Ursprünglich wollten wir da ein paar Tage bleiben, aber auf die Schnelle haben wir kein freies Hostel gefunden. Im Nachhinein waren wir aber ganz froh, weil Magnetic zwar echt schön ist, aber wenn man nicht den halben Tag mit am-Strand-liegen verbringt kann man an einem Tag die ganze Insel durchwandern. Das haben wir dann auch ungefähr so gemacht (ums Strand chillen sind war zwar natürlich nicht umhin gekommen, aber wir habens nicht ausufern lassen ;-). Wir haben uns ein Tagesbusticket gekauft und haben uns von dem Bus von Wanderweg zu Wanderweg fahren lassen und haben die Insel zu Fuß erkundet. Von den ca. 200 einheimischen Koalas haben wir zwar leider keine gesehen, dafür haben wir aber eine Gruppe weißer Kakadus gefunden – und wie man an den neuen Fotos vielleicht erkennen kann hatten wir auch eine Menge Spaß!

Heute (Dienstag) haben wir unsere Touren für die Whitsunday Islands und Frasier Island gebucht und schauen uns jetzt dann nach Hosteln für die Weihnachtszeit In Sidney und Melbourne um, weil da wohl angeblich schon einiges ausgebucht sein soll.

Mehr von mir dann von weiter südlich in nicht allzu ferner Zeit von einem noch unbekannten Ort aus! Bis dahin reichen hoffentlich Fotos und Videos.

Servus!

3 Kommentare 16.10.07 06:54, kommentieren

ich und technik...

leider hab ichs net geschafft meine fotos und videos auf den server zu laden... ich werds aber so bald wie möglich wieder versuchen.

bis dahin hab ich eine kleine auswahl an fotos und sogar ein video bei lokalisten hochgeladen...

alu ich hab dir ne mail geschickt. hilfe! ;-) 

8 Kommentare 16.10.07 08:22, kommentieren

Whitsunday Islands

Wo ich bin: Airlie Beach
Was ich da so mache: Whitsundays umsegeln und Eastcoast-trip planen
Wies mir geht: eigentlich gut, aber mir ist schlecht
Wie ich aussehe: gut natuerlich (okay gelogen: fertig) und inzwischen recht braun
Das Wetter ist: naja... aber ich will mich nicht beschweren es ist wenigstens warm
Was ich esse: gute frage...

so damit haetten wir alles wichtige fuer die leute die wenig zeit haben zusammengefasst. jetzt die special extended edition fuer familie, freunde und solche die's werden wollen

dienstag und mittwoch war ich noch mit flo in townsville. einkaufen (surferlaeden! billabong! quicksilver! geil!) und chillen - am strand natuerlich. ausserdem haben wir schiere massen von leuten getroffen die wir aus tully kannten und uns schliesslich mit den treeplantern einen schoenen letzten abend in townsville gemacht.

busfahrt nach airlie beach war lang, aber mit schlafen gut genutzt. hostel in airlie beach war eigentlich reserviert. dame vom hostel in airlie beach, die ich am vortag am telefon hatte hat aber wohl einen fehler gemacht und deshalb hatte hostel in airlie beach kein bett fuer mich. andere hostels in airlie beach waren ausgebucht - bis auf das teuerste *freufreu* ja das war mein donnerstag

freitag sind mir wieder 2 maedels aus tully, krissie und anja, ueber den weg gelaufen und wir sind nen kaffee trinken gegangen. als sie mir erzaehlt haben wie bei ihnen der plan ausschaut hab ich mich an ein angebot erinnert, dass sie mir noch in tully unterbreitet haben: taxi down the eastcoast! da sie meinem unglaublichem charm natuerlich nicht widerstehen konnten (okay, ich glaub sie hatten einfach keine wahl, schliesslich haben sies mir versprochen ;-) hab ich jetzt einen ride bis auf jeden fall mal rockhampton, vielleicht bis town of 1770 und eventuell sogar bis bundaberg wo ich dann eh wieder arbeiten wollte. das geniale dabei ist, dass wir ein bisschen ins inland zu einem nationalpark fahren wo man evtl schnabeltiere sehen kann, das problem war, dass ich ein zelt gebraucht hab. aber weil probleme dafuer da sind um geloest zu werden habe ich spontan ein superqualitaetszelt (okay, es ist ramsch...) fuer unschlagbare 20 dollar erworben. nachmittags um 4 bin ich dann mit stephie, laura und bettina zum hafen gelatscht um da auf unser segelschiff geklettert. mit der "romance" sind wir dann bis heute (sonntag) um 2 um die whitsunday islands gesegelt, sind tauchen und schnorcheln gegangen und sind mit dem motorboot zu kleinen aber logischerweise leeren straenden gefahren und haben in der sonne gechillt. eigentlich ein super trip, wir hatten nur das seltene vergnuegen die meiste zeit bewoelkten himmel und rauhe see und manchmal auch regen zu haben. deshalb konnten wir leider auch nicht zum vielgepriesenen whitehaven beach fahren, aber die anderen beaches waren auch genial. das boot an sich war halt nicht das neueste (backpacker-budget-like halt) aber das essen war genial, es gab nette plaetzchen zum chillen und die leute an bord waren halt wiederrum solche, die einen backpacker-budget-trip buchen: backpacker! deshalb waren die abendlichen parites auf deck auf jeden fall genauso ein einzigartiges erlebniss wie der segeltrip an sich.

jetzt freu mich mich auf eine anstaendige dusche und dann auf ein gutes essen und eine anstaendige abschiedsparty mit den seglern und dann natuerlich auf den kommenden trip mit krissie und anja (und dann evtl auch ein bisschen auf arbeiten).

cheers everyone!

8 Kommentare 21.10.07 08:20, kommentieren


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